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Digitalisierung an Hertens Schulen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund des § 15 der Geschäftsordnung der Stadt Herten stelle ich folgende Fragen, verbunden mit der Bitte um zeitgemäße Beantwortung.

Hier: Digitalisierung an Hertens Schulen

  1. Wie ist der derzeitige Stand bezogen auf die Digitalisierung der allgemeinbildenden Schulen in Herten?
  2. Wurden Förderanträge für die Breitbandförderung erarbeitet und/oder eingereicht?
  3. Wer ist in der Angelegenheit in Herten zuständig

Begründung:

Mehr als 90 Prozent der 33.000 allgemeinbildenden Schulen in Deutschland kommen nach Ansicht der Bundesregierung für ihre Breitbandförderung infrage. Bis heute haben erst 5100 Schulen (beziehungsweise deren Träger) einen Förderantrag gestellt und einen zumindest vorläufigen Bescheid erhalten.

Das geht aus der noch nicht veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion[i] hervor. 4,4 Milliarden Euro stehen im 2015 aufgelegten Breitbandförderprogramm des Bundes insgesamt zur Verfügung. „Gemäß den aktuellen Prognosen“ werden sie bis Ende 2023 ausgezahlt sein, „die meisten Mittel bis Ende 2021“, heißt es in der Antwort aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Mit freundlichen Grüßen

 Antworten des Bürgermeisters

 

Wie ist der derzeitige Stand bezogen auf die Digitalisierung der allgemeinbildenden Schulen in Herten?
Folgende Schulen verfügen bereits über einen Glasfaseranschluss:
– Ludgerusschule
– Willy-Brandt-Schule
– Rosa-Parks-Schule
– Städtisches Gymnasium
Alle anderen Schulen wurden in den Förderantrag aufgenommen.
2. Wurden Förderanträge für die Breitbandförderung erarbeitet und /oder eingereicht?
Der Förderantrag wurde über den Kreis Recklinghausen gestellt. Die entsprechenden Unterlagen wurden von der Schulverwaltung Herten am 12.10.2017 weitergereicht.
3. Wer ist für die Angelegenheit zuständig?
Seitens des Kreis Recklinghausen wurde die Aufgabe der Breitbandkoordination mit dem Ziel der Forderung des flächendeckenden Breitbandausbaus an die Firma „ WiR-Solutions“ aus Greven vergeben. Sie nimmt ihre Aufgaben in enger Abstimmung mit dem Kreis, Fachdienst Kreisentwicklung und Wirtschaft, zusammen mit der WIN-Emscher-Lippe GmbH an deren Sitz in Herten wahr und soll alle Schulen der Region in den Blick nehmen.

Eine Kopie dieses Schreibens habe ich auch den Fraktionsvorsitzenden und den übrigen Einzelratsmitgliedern zugesandt.

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