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Flächennutzung Ewaldgelände

Erinnerung nach > einem Jahr (27.07.18)

Sehr geehrte und Herren,

höflichst möchte ich sie auf die noch ausstehende Antwort meiner Anfrage mit u.a. Bezug erinnern!
Ich gehe hier davon aus, dass sie nach mehr als einem Jahr nun die Antwort vorliegen haben und dass sie in der Lage sind, mir die fehlende Antwort innerhalb einer Woche zukommen zu lassen!

Den gesamten Vorgang habe ich unter der URL: http://rat.jidv.de/?p=2671  dokumentiert.

Ebenso möchte ich auch höflichst auf eine Veranstaltung  (sh. Anlage) aufmerksam machen. Zur Horizonterweiterung werde ich an dieser Veranstaltung teilnehmen

In Erwartung ihrer Antwort verbleibe ich,

mit freundlichen Grüßen,

Joachim Jürgens


 

 

Teilbeantwortung, bzw. ausstehende Antworten zu meiner Anfrage v. 10. April 2017

2. In dem Zusammenhang bitte ich um eine Zuordnung der Flächen zu dem Kartenaus­riss.
Hier eine Auflistung der Nutzung (Firma/Gewerbe – verwirklicht / geplant). Und

3. Wurden hier Sondernutzungen genehmigt, so bitte ich diese ebenfalls zu kennzeichnen?
Leider konnte die Bearbeitung dieser Fragen aus personellen Gründen noch nicht er­ folgen. Dies wird schnellstmöglich nachgeholt.

 

Antwort

Sehr geehrter Herr Jürgens,
zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

1. Aufgrund meines Antrages mit. o. a. Bezug Punkt 1. und der ausführlichen Begrün­dung durch den Baurat zur Ablehnung, bitte ich um schriftliche Begründung in der Angelegenheit – ersatzweise um die umfangreiche schriftliche Begründung des Bau­rates in der Niederschrift zur Ratssitzung.

In der Ratssitzung vom 05.04.2017 hat Stadtbaurat Lindner in seinem mündlichen Vortrag begründet, wieso die Verwaltung vorschlägt, Ihren Antrag gern. § 14 GeschO des Rates vom 20.03.2017 „Einrichtung eines Verkehrshofes auf dem Ewaldgelände“ abzulehnen. Nachfolgend erhalten Sie die Begründung in Schriftform:

Der zunehmende Bedarf an Abstell- und Parkmöglichkeiten für LKW ist auch der Verwaltung bekannt. Es ist unbestritten, dass es insgesamt einen großen Mangel an Flächen zum Abstellen von LKW gibt, damit LKW-Fahrern die gesetzlichen Lenkzeitun­ terbrechungen und Ruhezeiten einhalten können. Dies gilt insbesondere für die Bal­ lungsräume und die Nahbereiche der wichtigen Fernautobahnen.
Die Errichtung von Verkehrshöfen kann helfen, diese Problematik zumindest ansatz­ weise zu lösen.
Für die Errichtung eines LKW-Verkehrshofes werden mindestens 30.000 m2 Grund­ stücksfläche benötigt; i.d.R. sind es sogar 60.000 bis 80.000 m2 • Nach Angaben des Verbandes deutscher Autohöfe (VEDA) schafft ein Verkehrshof durchschnittlich 75- 80 Arbeitsplätze. Damit liegt die Arbeitsplatzdi chte (Arbeitsplätze je ha Fläche) je nach Standortgröße bei 10 bis 25 und liegt damit weit unterhalb der bis heute er­ reichten Arbeitsplatzdi chte auf Ewald. Diese liegt aktuell – unter Berücksichtigung der noch nicht genutzten Flächen – bereits bei 40.
Unabhängig davon, steht auf dem Standort Ewald ein solches Flächenangebot nicht mehr zur Verfügung. Bis auf eine „Restfläche“ von ca. 7.000 m2 sind alle derzeit nicht bebauten Flächen – im Besonderen die Bereiche in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A 2 – für die Entwicklung des Projektes Motorworld durch die Zeche Ewald Entwick­ lungsgesellschaft mbH & Co. KG bereits erworben.

Andere Standortoptionen im Hertener Stadtgebiet in der benötigten Größenordnung wie auch in der gewünschten Nähe zu den Autobahnanschlussstellen (i.d.R. maximal 1km Entfernung und Sichtbarkeit von der Autobahn aus) gibt es in Herten nicht und können in absehbarer Zeit auch nicht entwickelt werden.
In Herten gibt es am Standort Ewald insgesamt ausgewiesene 36 LKW-Stellplätze, auf die mit entsprechenden Schildern auch hingewiesen wird. Darüber hinaus gibt es im Industriegebiet Herten-Süd entlang der Straße „Im Emscherbruch“ beidseitig auf ei­ ner Länge von insgesamt rund 2.000 m die Möglichkeit, LKW auf dem Seitenstreifen abzustellen; daraus ergibt sich ein Potenzial von weiteren 50 Stellplätzen.

2. In dem Zusammenhang bitte ich um eine Zuordnung der Flächen zu dem Kartenaus­riss.
Hier eine Auflistung der Nutzung (Firma/Gewerbe – verwirklicht / geplant). Und

3. Wurden hier Sondernutzungen genehmigt, so bitte ich diese ebenfalls zu kenn­ zeichnen?

Leider konnte die Bearbeitung dieser Fragen aus personellen Gründen noch nicht er­ folgen. Dies wird schnellstmöglich nachgeholt.

Eine Kopie dieses Schreibens habe ich auch den Fraktionsvorsitzenden und den übrigen Einzelratsmitglied zugesandt.

 

Anfragen gem. der Geschäftsordnung der Stadt Herten

 Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren

 Bezug:

  1. Ratssitzung v. 05.04.2017 Ortsfremde LKW / Einrichtung eines Verkehrshofes auf dem Ewaldgelände – Mein Antrag nach § 14 GeschO des Rates vom 17.03.2017 – Vorlagen-Nr. 14/214[1]
  2. Meine Anregung nach § 24 GO NRW vom 29.04.2008 Vorlagen-Nr. 08/186
  • Meine Anfrage gem.§ 15 der GschO der Stadt Herten, hier: Verkehrshof im Stadtgebiet Herten – 17. September 2012

 

  1. Aufgrund meines Antrages mit o.a. Bezug Punkt I. und der ausführlichen Begründung durch den Baurat zur Ablehnung, bitte ich um eine schriftliche Begründung in der Angelegenheit – ersatzweise um die umfangreiche schriftliche Begründung des Baurates in der Niederschrift zur Ratssitzung.

In der Ratssitzung vom 05.04.2017 hat Stadtbaurat Lindner in seinem mündlichen Vortrag begründet, wieso die Verwaltung vorschlägt, Ihren Antrag gern. § 14 GeschO des Rates vom 20.03.2017 „Einrichtung eines Verkehrshofes auf dem Ewaldgelän­ de“ abzulehnen.  Nachfolgend erhalten Sie die Begründung in Schriftform:

Der zunehmende Bedarf an Abstell- und Parkmöglichkeiten für LKW ist auch der Verwaltung bekannt. Es ist unbestritten, dass es insgesamt einen großen Mangel an Flächen zum Abstellen von LKW gibt, damit LKW-Fahrern die gesetzlichen Lenkzeitun­ terbrechungen und Ruhezeiten einhalten können. Dies gilt insbesondere für die Bal­ lungsräume und die Nahbereiche der wichtigen Fernautobahnen.

Die Errichtung von Verkehrshöfen kann helfen, diese Problematik zumindest ansatz­ weise zu lösen.

Für die Errichtung eines LKW-Verkehrshofes werden mindestens 30.000 m2 Grund­ stücksfläche benötigt; i.d.R. sind es sogar 60.000 bis 80.000 m2 • Nach Angaben des Verbandes deutscher Autohöfe (VEDA) schafft ein Verkehrshof durchschnittlich 75- 80 Arbeitsplätze. Damit liegt die Arbeitsplatzdi chte (Arbeitsplätze je ha Fläche) je nach Standortgröße bei 10 bis 25 und liegt damit weit unterhalb der bis heute er­ reichten Arbeitsplatzdi chte auf Ewald. Diese liegt aktuell – unter Berücksichtigung der noch nicht genutzten Flächen – bereits bei 40.

Unabhängig davon, steht auf dem Standort Ewald ein solches Flächenangebot nicht mehr zur Verfügung. Bis auf eine „Restfläche“ von ca. 7.000 m2 sind alle derzeit nicht bebauten Flächen – im Besonderen die Bereiche in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A 2 – für die Entwicklung des Projektes Motorworld durch die Zeche Ewald Entwick­ lungsgesellschaft mbH & Co. KG bereits erworben.

Andere Standortoptionen im Hertener Stadtgebiet in der benötigten Größenordnung wie auch in der gewünschten Nähe zu den Autobahnanschlussstellen (i.d.R. maximal 1km Entfernung und Sichtbarkeit von der Autobahn aus) gibt es in Herten nicht und können in absehbarer Zeit auch nicht entwickelt werden.

In Herten gibt es am Standort Ewald insgesamt ausgewiesene 36 LKW-Stellplätze, auf die mit entsprechenden Schildern auch hingewiesen wird. Darüber hinaus gibt es im Industriegebiet Herten-Süd entlang der Straße „Im Emscherbruch“ beidseitig auf ei­ ner Länge von insgesamt rund 2.000 m die Möglichkeit, LKW auf dem Seitenstreifen abzustellen; daraus ergibt sich ein Potenzial von weiteren 50 Stellplätzen

2. In diesem Zusammenhang bitte ich um eine Zuordnung der Flächen zu dem Kartenausriss.[2]
Hier eine Auflistung der Nutzung (Firma/Gewerbe – verwirklicht / geplant).

3. Wurden hier Sondernutzungen genehmigt, so bitte ich diese ebenfalls zu kennzeichnen?

 2, 3

Leider konnte die Bearbeitung dieser Fragen aus personellen Gründen noch nicht er­ folgen. Dies wird schnellstmöglich nachgeholt.

[1] Anlage -1- Zeitungsausriss

[2] Anlage 2 Kartenausriss

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