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Verlegung des Wochenmarktes innerhalb der Innenstadt

Bürgermeister der Stadt Herten o.V.i.A.
Kurt-Schumacher-Straße 2
45699 Herten

Table of Contents

Ich bitte den folgenden Antrag (erstmalig gestellt

  • als Antrag nach § 24 GO Pro-Herten 2002 – sh. Anlage 2

  • unter 14/09-14 v. 05.07.2011 – sh. Anlage 1)

aufgrund der geänderten Situation erneut zu beraten und beschließen:

Teilabschrift aus o.g. Antrag 14/09-14 v. 05.07.2011:

Wir bitten folgenden Beschluss zu fassen:

Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, im Zuge der Stadtentwicklung – hier Innenstadtbelebung – den Wochenmarkt vom jetzigen Standort auf die Ewaldstraße (sh. rot gekennzeichnete Flächen im beigefügten Plan) zu verlegen.

Begründung:

Letztendlich auch durch Schaffung u.a. von Konkurrenzflachen (z.B. südl. Ewaldstraße) befin­det sich der Bereich der Ewaldstraße – Place de Arras bis Antoniusstraße – in einem Zustand, der jenseits einer geordneten Innenstadtentwicklung anzusehen ist (sh. Abbildungen).

Um den Bereich zu beleben, wäre es sinnvoll, den Wochenmarkt vom jetzigen Standort in den oben genannten Bereich der Innenstadt zu verlegen. Hier würde als positiver Nebenef­fekt die Fläche des jetzigen Parkplatzes – Marktplatz als Parkfläche für Besucher des Wo­chenmarktes zur Verfügung stehen. Zwangsläufig würden die Besucher des Wochenmarktes dann auch die Geschäfte in dem Bereich Ewaldstraße in Augenschein nehmen, was zu einer erheblichen Steigerung der Attraktivität dieses Bereichs führen könnte. Hier erwarten wir sei­tens der Verwaltung unter Einbindung der Markthändler, dass es zu einem konstruktiven Ge­dankenaustausch kommt.

Damaliges Ergebnis = 14/09-14 v. 05.07.2011 TOP 35.15 Bürgermeister Dr. Paetzel informiert über das Ergebnis einer Befragung der Markthändler durch die Verwaltung. Abstimmergebnis – – mehrheitlich abgelehnt (drei Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen)

Mit freundlichen Grüßen


Anlage-2

Abschrift: WAZ/Hertener Allgemeine 07.10.2002

Marktplatz

Pro Herten“ reagiert sauer

ANTRAG: An Fachausschuss verwiesen

Mit „Befremden“ reagiert jetzt „Pro Herten“, Dachverband von Hertener Bürgerinitiativen und Umweltverbänden, auf die Behandlung seines Antrages in Sachen Markt-platz-Verlegung. Die Sache war im letzten Haupt- und Finanzaus-schuss von den Fraktionen erwähnt, aber nicht offiziell beraten worden, Joachim Jürgens wendet sich jetzt mit einem Brief an Bürgermeister Klaus Bechtel, der zu-gleich Vorsitzender des besagten Ausschusses ist. „Pro Herten“ hätte nach Jürgens‘ Worten erwartet, dass dieser Antrag wegen des direkten inhaltlichen Bezuges mit dem Vor-schlag der Stadtverwaltung beraten würde, ein Stück der Ewaldstraße für den motorisierten Verkehr zu öffnen. Jürgens verweist darauf, dass der Antrag der Initiativen genau die entgegengesetzte Stoßrichtung verfolgt – deshalb habe man erwartet, dass er als „konstruktiver Bei-trag“ berücksichtigt würde.

Offiziell beraten werden soll der Pro-Herten Antrag nun in der nächsten Sitzung des Ratsausschusses für Ordnung und Feuerschutz. Jürgens bittet „ernsthaft um Beantwortung der Frage, ob es überhaupt noch Sinn macht, den Inhalt unseres Antrages im besagten Ausschuss… kurz mündlich zu er-läutern, zumal es sich gezeigt hat, dass auch ohne dieses Entgegen-kommen die Substanz des Ersuchens von den Mitgliedern des Rates verstanden wurde.“

KOMMENTAR

Kreative Lösung

Angetan vom Straßenmarkt ist Robert Klose

„Pro Herten“ nennt sich ein Bündnis von Initiativen und Verbänden – ein Haufen von Querulanten, murren die Skeptiker, die wahren Volksvertreter, jubeln die Befürworter. Wie auch immer: In dieser Woche hat „Pro Herten“ seinem Namen alle Ehre gemacht. Kreativität kann wirklich erfrischend sein.

Es geht um die Ewaldstraße, um jenes kleine Stück vom Place d’Arras bis zur Kranzplatte, die für Autos (hoch) tabu ist. Die seit Monaten andauernde Diskussion der Parteien und Fraktionen führt in der Sache schon lange nicht mehr weiter. Die Gegner geloben zornig Widerstand bis zur letzten Wortmeldung. Bürgermeister Klaus Bechtel als erster aller Befürworter versucht ebenso krampfhaft wie vergeblich, die übergekochte Milch wieder aufzuwischen und jetzt als Wasser zu verkaufen.

 

Während sich die politischen Fronten immer weiter verhärten und schon die Öffnung des Marktplatzes , zumindest für lautes Murren im Hintergrund sorgte, melden sich besagte Initiativen zu Wort. Wie wäre es denn, so ihr Vorschlag, den Wochenmarkt vom Marktplatz auf eben diese Ewaldstraße zu verlagern?

Vieles spricht für diese Lösung, so gut wie nichts dagegen.

 

  • Erstens: Das logische Manko des Marktplatzes -besonders knapp sind die Parkplätze während des Wochenmarkts, genau dann stehen sie nicht zur Verfügung-wäre aufgehoben, der Marktplatz allerdings nur noch ein reiner Parkplatz.

 

  • Zweitens: Die Einzelhändler könnten sich über den ungewohnten Kunden-Zustrom freuen, gerade in dem Denkpause wäre gut Bereich der City, der immer weiter verödet. Wer über den Wochenmarkt bummelt, wird eher als ein vorbei brausender Autofahrer auch mal einen Blick ins nächste Schaufenster werfen.

 

  • Drittens: Die quälende Diskussion um die Öffnung der Ewaldstraße müsste zumindest im Augenblick nicht weiter geführt werden. Statt die altbekannten Argumente wieder und wieder und wieder zu wiederholen, könnten die Politiker die Bauzeit der Rathaus-Galerien als kreative Denkpause nützen.

 Vielleicht fällt ihnen ja auch mal etwas Neues ein, so wie den Bürgern von „Pro Herten“.



Anlage-1  download als PDF-DOKU

Wir bitten folgenden Beschluss zu fassen:
Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, im Zuge der Stadtentwicklung – hier Innenstadtbelebung – den Wochenmarkt vom jetzigen Standort auf die Ewaldstraße (sh. rot gekennzeichnete Flächen im beigefügten Plan) zu verlegen.
Begründung:
Letztendlich auch durch Schaffung u.a. von Konkurrenzflächen (z.B. südl. Ewaldstraße) befindet sich der Bereich der Ewaldstraße – Place de Arras bis Antoniusstraße – in einem Zustand,
der jenseits einer geordneten Innenstadtentwicklung anzusehen ist (sh. Abbildungen). Um den Bereich zu beleben, wäre es sinnvoll, den Wochenmarkt vom jetzigen Standort in
den oben genannten Bereich der Innenstadt zu verlegen. Hier würde als positiver Nebeneffekt die Fläche des jetzigen Parkplatzes – Marktplatz als Parkfläche für Besucher des Wochenmarktes
zur Verfügung stehen. Zwangsläufig würden die Besucher des Wochenmarktes dann auch die Geschäfte in dem Bereich Ewaldstraße in Augenschein nehmen, was zu einer
erheblichen Steigerung der Attraktivität dieses Bereichs führen könnte. Hier erwarten wir seitens der Verwaltung unter Einbindung der Markthändler, dass es zu einem konstruktiven Gedankenaustausch kommt.
Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im Voraus und verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
gez. Joachim Jürgens,
gez. Hans-Heinrich Holland

i.A. des H.F.B.‘s

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